Posts mit dem Label review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 14. August 2013

Review: Kiko laser nail lacquer 435 (Dark Heroine LE)

Hallöchen zusammen,

endlich habe ich es geschafft auch mal bei "Lacke in Farbe... und bunt!" mitzumachen. Die Aktion von Cyw und Lena zieht sich ja schon wochenlang durch die Bloggerwelt - jeden Mittwoch wird ein Nagellack einer vorgegebenen Farbe vorgestellt. Richtig tolle Aktion, so sieht man jede Woche eine Menge toller Nagellackbilder!
Diese Woche ist die vorgegebene Farbe "petrol" - also quasi dunkles Türkis.

Da kann ich euch einen meiner allerneusten Lacke zeigen - Kiko  435 aus der "Dark Heroine" LE. Im Fläschchen duochromt der Lack einfach nur hammermäßig - auf den Nägeln geht davon leider sehr viel verloren - aber man erkennt in manchen Winkeln einen wunderschönen pinken Schimmer. Aber egal ob mit, oder ohne Duochrome - ein geiler Lack!
Hier ein paar Tragebilder und  meine ausführliche Review:











Farbe/Finish: Im Sonnenlicht eher grünlich, im Schatten eher Blau. In manchen Winkeln zeigt sich der duochrome pinke Schimmer - sehr schöne Farbe! Das Finish ist schimmernd, aber sehr gleichmäßig und in keinem Fall streifig.
Auftrag: Der Lack war angenehm flüssig, der Auftrag tadellos. Mit dem Pinsel komme ich ganz gut zurecht.
Deckkraft: Man könnte ihn einschichtig tragen, er deckt wirklich sehr gut. Allerdings habe ich eine zweite Schicht für ein wirklich gleichmäßiges Ergebnis aufgetragen.
Trockenzeit: Der Lack trocknete recht fix. Ich hab ihn in den essence gel nails at home verarbeitet, daher habe ich 15 Minuten gewartet, bevor ich den clear gel top coat aufgetragen habe.
Preis/
Bezugsquelle:
Bisher gibt es die Produkte der "Dark Heroine" LE nur in den Filialen, der onlineshop zieht sicher aber auch bald nach. Wie lange es die LE geben wird, weiß ich leider nicht.
Für 11 ml habe ich 4,90 € bezahlt.
Ist der schön, oder ist der schön? Eigentlich farblich nicht wirklich mein Beuteschema, ich habe ihn nur wegen des angedeuteten duochromen Changierens gekauft. Aber ich mag ihn wirklich sehr gerne, weil der Schimmer sehr deutlich ist und schon fast türkis leuchtet. Und ansonsten ist der Lack auch qualitativ wirklich überzeugend :)

Wie gefällt euch der Lack? Mögt ihr Petrol auf den Nägeln?  

Montag, 12. August 2013

alessandro Striplac - Tag 10: Entfernen und Fazit

Hallo zusammen,

heute ist Montag, und wie versprochen zeige ich euch heute das Ende meines 10-Tages-Striplac-Test. Gestern Mittag waren die vollen 10 Tage durch - endlich! Ich hatte ja zwischenzeitlich für Abwechslung gesorgt und den Lack mit Glitzerlack überlackiert, welchen ich 2 Tage später dann mattiert habe (ich lieeeebe matten Glitzer!), aber so langsam sah man "die Lücke" vom Rauswachsen auch richtig.

Und ich hatte immer mehr den Drang meine Nägel zu kürzen, ich konnte beispielsweise nur noch auf den Nägeln tippen, sehr unangenehm...

So sahen also meine Nägel nach 10 Tagen aus - mit 4 Schichten Striplac (Über- und Unterlack und 2 Schichten Farblack), 2 Schichten Glitzer und einer Schicht matt.


Abnutzungsspuren sah man immer noch nicht! Keine Tipwear oder Ähnliches - aber am rechten Daumen hatte sich die Schicht an der Fingerspitze schon gelöst. Einen Ansatz zum Lösen sah ich auch an anderen Fingern. Sehr viel länger als 10 Tage hätte das Ganze wahrscheinlich also auch nicht gehalten. Das ist ja aber auch genug.


Ich war sehr gespannt, wie sich das Entfernen gestaltet. Ich wollte es erst ohne den sogenannten  "Peel Off Activator" probieren, der im Starterkit auch nicht enthalten ist. Also habe ich einfach eine Ecke mit einem Rosenholzstäbchen angehoben und dann versucht die Schichten abzuziehen. An manchen Nägeln ging es fast wie von alleine, an anderen schwieriger und nur stückweise. Das Abziehen hat die Nägel an manchen Stellen leicht beschädigt:





Nach ein bisschen Polieren und einer Nagelöl-Kur sahen die Nägel aber wieder ganz gut aus. Sie sind aber recht weich und leicht biegbar. Ohne Lack würde ich sie momentan nicht lassen wollen, ich habe die Befürchtung, dass sie ziemlich schnell abbrechen würden. Aber ohne Lack bleiben meine Nägel sowieso nie, mindestens ein Pflegelack kommt immer drauf.

Nun also mein Fazit
Das Striplac-System hält bei mir, was es verspricht: 10 Tage tadellos lackierte Nägel, die sich danach einfach abziehen lassen. Die Anwendung war ziemlich simpel und das Ergebnis sah toll aus. Der Lack glänzt tagelang wie frisch aufgetragen. Der UV-Lack stabilisiert die Nägel, sodass sie weder brechen noch splittern, sondern ungehindert wachsen können.
Dafür strapaziert das Abziehen die Nägel schon, aber es hält sich in Grenzen.

Das Ganze hat aber auch seinen Preis - das Starterkit gibt es ab etwa 90 €. Und 18 € für einen Farblack finde ich auch happig. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese dann nur 6 Monate haltbar sind. Billiger als Nagelstudio ist es aber allemal.

Ich werde es wahrscheinlich als Nagelverstärkung weiterverwenden, ohne oder mit einem dezenten Farblack dazwischen und dann mit normalem Lack überlackieren. Da habe ich einfach mehr Farben zur Auswahl. So hoffe ich, dass ich mich erstmal nichtmehr mit brüchigen oder splitternden Nägeln rumschlagen muss.

Solltet ihr noch Fragen zu dem System haben, lasst mir einfach einen Kommentar da!

Freitag, 9. August 2013

Swatches: p2 lost in glitter polishes - über Striplac lackiert!

Hallöchen meine Lieben,

ehrlich, könnt ihr eine Farbe 10 Tage auf den Nägeln tragen? Mir fällt das extrem schwer, so ganz ohne Abwechslung. Und als dann die 2 tollen "lost in glitter polishes" von p2 bei mir ankamen, musste ich mich echt zusammenreißen die nicht gleich zu lackieren.
Allerdings bekam ich dann von alessandro die tolle Info, dass man Striplac auch überlackieren könne, ohne dass dies die Haltbarkeit einschränken würde. Perfekt! Also habe ich über den "crazy lazy" Striplac die tollen funkelnden Glitzerlacke überlackiert, die ich euch >hier< schon auf Stäbchen geswatcht gezeigt habe.






Ich habe je zwei Schichten lackiert, durch die Türkisblaue Base scheinen beide recht deckend zu sein. Ohne Base hätte ich aber wahrscheinlich noch eine dritte Schicht lackiert, besonders der Grüne scheint noch durchscheinend zu sein.
Aber die türkisfarbene Base passt ganz gut zu den beiden Farben. 
Die Oberfläche ist ein bisschen rau, nicht ganz so wie bei Sandlacken, aber ich wollte keinen Überlack auftragen, weil mir gerade diese Oberfläche so gut gefällt. Die Nägel sehen aus wie mit Edelsteinen beschlagen! Und ich kann mich kaum entscheiden, ob mir Grün oder Pink besser gefällt...

Witzig finde ich ja, dass enorm viele von euch beim Anblick eines Glitzerlackes direkt an den Horror beim Enfernen denken. Glitzerlacke sind da ja wirklich ein Graus... Da ich ihn ja aber über den Striplac von alessandro lackiert habe, bleibt mir dieses Übel hoffentlich erspart und ich kann die Schichten komplett abziehen. Lassen wir uns überraschen! Am Sonntag werde ich die Nägel entfernen und euch am Montag daüber berichten!

Tragebilder genau dieser beiden Glitzerlacke gibt es auch >bei Layla<.

Welche Farbe gefällt euch besser, Pink oder Grün?  Tragt ihr Glitzerlacke lieber solo oder als Topper?

Mittwoch, 7. August 2013

alessandro Striplac - Update nach 6 Tagen

Aloha miteinander,

eigentlich wollte ich euch gestern schon von meinen Striplac-Nägeln berichten, aber ich kam nicht dazu. Gestern war Halbzeit im Striplac-Test. Falls ihr den Anwendungs-Post am Anfang nicht gelesen habt, könnt ihr das >hier< nachholen.
Ich habe den UV-Lack jetzt volle 6 Tage drauf, und das einzige, woran man das erkennt, ist daran, das der Lack leicht rausgewachsen ist ;-) Hier die aktuellen Bilder:



Sieht aus wie frisch lackiert, oder? Dabei habe ich den Lack alles andere als geschont, ich musste am dritten Tag damit 8 Stunden im Supermarkt arbeiten, also kassieren, Regale eingeräumen, Kartons zerreißen... Mit normalen Nagellack habe ich nach so einer Schicht deutliche Abnutzungsspuren, Tipwear und Absplitterungen.
Mit dem Striplac ist dagegen in den 6 Tagen nichts passiert, absolut nichts! Keine Kratzer im Lack, der Glanz ist wie am ersten Tag.
Lediglich an 3 Fingern, ist die Ummantelung abgegangen. Das macht sich aber an der Haltbarkeit nicht bemerktbar. Außerdem habe ich einer Freundin die Nägel gemacht, also dementsprechend auch mit Nagellackentferner hantiert. Selbst das ist dem Lack nicht anzusehen!

Nach 6 Tagen wird die Farbe aber langsam zu eintönig... ich brauche Abwechslung! Da der Hersteller, aber nicht explizit angibt, dass man den Striplac überlackieren kann, versuche ich mir das die restlichen Tage zu verkneifen um das Ergebnis nicht zu verfälschen. 

Und wenn der Striplac dann ab ist, müssen meine Nägel auch dringend wieder gekürzt werden. Dadurch, dass ich momentan fast immer Gel-Lack drauf habe, sind die Nägel so gut geschützt, dass nichts splittert und bricht. Sehr ungewohnt für mich, so lange Nägel!
Wer seine Nägel also wachsen lassen will, für den wird so ein System sicher auch eine gute Unterstützung sein!

Was sagt ihr zum Halbzeit-Ergebnis? Wie sieht normaler Lack bei euch nach 6 Tagen Tragezeit aus? Wie lange haltet ihr es ohne Abwechslung auf den Nägeln aus?

Montag, 5. August 2013

Review: Treaclemoon Duschcreme "Her Mango Thoughts"

Aloha meine liebsten Beautyjunkies,

die Duschgele von Treaclemoon sind in letzter Zeit ja in aller Munde. Nachdem mir ein Päckchen mit dem neuesten und limitierten Duft "Her Mango Thoughts" geschickt wurde, möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.



Reinigungswirkung: Duschgels sind ja eigentlich zur Körperreinigung da. Allerdings finde ich es schwierig diesen Punkt zu bewerten. Ja, ich fühle mich nach dem Duschen sauber. Ich finde die Reinigungswirkung aber nicht besser oder schlechter als bei anderen Duschgels.
Geruch: Schon ein wichtigerer Punkt. Allerdings sagt mir der Geruch nicht wirklich zu, ich finde ihn sehr "stechend". Für mich riecht er auch nicht wirklich nach Mango, wenn aber auch fruchtig. Ehrlich gesagt, könnte ich mir ein Putzmittel mit dem Geruch besser vorstellen, als ein Körper-Duschgel.
Verpackung: Es handelt sich um eine große, runde Flasche, die 500 ml fasst. Dementsprechend ist sie in vollem Zustand über ein halbes Kilo schwer. Nicht gerade handlich für mich, die keine eigene Dusche hat, sondern das Zeug immer rein und raustragen muss.
Den Verschluss finde ich dagegen gut, die Flasche lässt sich leicht öffnen ohne Fingernägel zu killen.
Das Design ist schön feminin-verspielt.
Verträglichkeit: *Laut codecheck* sind 2 weniger empfehlenswerte und sogar 5 nicht empfehlenswerte Inhaltsstoffe in dem Duschgel. Wenn man sich die Beschreibungen durchliest, klingt das gar nicht gut. Es sind beispielsweiße stark allergisierende Stoffe enthalten.
Ich bin da zum Glück nicht so empfindlich, allerdings habe ich eine *Review bei MissCocoGlam* gelesen, die mich schockiert hat, sie reagiert nämlich allergisch drauf.
Preis/
Bezugsquelle:
~ 4 € / 500 ml, limitiert bei dm erhältlich

Alles in allem ist das Duschgel in Ordnung und ich werde es aufbrauchen, aber definitiv nicht nachkaufen. Dazu mag ich den Geruch einfach zu wenig. Und auch die Inhaltsstoffe schrecken mich ziemlich ab. Entgegen vieler anderer Meinungen würde ich das Duschgel also nicht weiterempfehlen.

Ich möchte mich bei Treaclemoon für die Freiheit einer ehrlichen Review bedanken.

Habt ihr das Duschgel oder andere Duschgele der Marke ausprobiert? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Worauf legt ihr bei einem Duschgel denn am meisten Wert?

Freitag, 2. August 2013

Review: alessandro Striplac - Anleitung und Ergebnis

Hallöchen miteinander!

Nach den essence gel nails at home, darf ich ein zweites UV-Lack Set testen, und zwar das Striplac Set von alessandro, das ich euch >hier< vorgestellt habe. Genau genommen erreichte mich das Päckchen am Abend bevor ich zum essence Event gefahren bin. Dort sollten wir aber natürlich mit nackten Nägeln erscheinen. Ihr glaubt mir nicht, wie es mich in den Fingern juckte, das Set auszuprobieren...

Nun habe ich zweimal eine Maniküre mit Striplac getragen und so erste Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, dass ich euch das Set vorstellen kann. Ich möchte das Set an sich vorstellen ohne es mit dem von essence zu vergleichen, einen Vergleich kann ich gesondert schreiben, wenn ihr Interesse habt.



Im Starterset, das etwa 100 € kostet, sind folgende Produkte enthalten, die ich euch auch kurz beschreiben möchte:



Eine Feile mit 4 verschiedenen Flächen zum Kürzen, Formen und Polieren der Nägel. Die Nägel werden damit NICHT angerauht.
Ein Hufstäbchen mit dem man die Nagelhaut zurückschieben und abrubbeln kann. Das finde ich sehr praktisch!



Eine Dose mit 50 nach Pfirsich duftenden Reinigugspads. Sie werden zu Beginn und am Schluss der Anwendung benötigt. Sie sind sehr dünn, enthalten aber sehr viel Flüssigkeit. Sehr gut finde ich, dass sie nicht fusseln! Man kann sie einzeln nachkaufen, da kostet die Dose 5,95 €.



Der Twin-Coat ist sozusagen Unter- und Überlack in einem und muss 60 Sekunden ausgehärtet werden. Einzeln kostet er 16,95 €, enthält 8 ml und ist 6 Monate haltbar.
Die Konsistenz ist wie bei etwas dickflüssigerem Nagellack, lässt sich aber gut verteilen.



Die UV-LED Lampe hat 6 Watt, die auf 4 Lämpchen verteilt sind. Ich habe nicht gefunden, ob man die Lampe einzeln kaufen kann. Die Bodenplatte ist einfach abnehmbar, so kann man sie säubern, oder die Lampe einfacher auf den Fußnägeln anwenden.
Sehr gut finde ich die Einstellungen der Lampe, sie hat einen Knopf für 10, 30 und 60 Sekunden, so braucht man zwischendrin nicht auf die Uhr schauen.



Im Starterset ist als UV-Farblack die Farbe 27 Secret Red enthalten. Ein Rot, das mir leider überhaupt nicht steht. alessandro war so nett mir daher ein paar weitere Farben zu schicken. Die ganze Farbauswahl findet ihr >hier<. Ein Fläschchen kostet 16,95 €, enthält 8 ml und ist 6 Monate haltbar.



Anleitung
Die Anwendung ist recht simpel, ich habe die Bilder in der Collage so nacheinander angeordnet, dass sie die Reihenfolge zeigen. Da sie aber nicht absolut selbsterklärend ist, hier die Schritt für Schritt Anleitung:
  1. Nägel vorbereiten: In Form feilen, Nagelhaut zurückschieben, evtl. Polieren
  2. Nägel mit einem Reinigungspad reinigen und entfetten
  3. Twin Coat in einer dünnen Schicht auftragen; die vier Finger und der Daumen separat
  4. Den Twin Coat für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten lassen. Bei mir funktioniert es am besten, wenn ich bei den 4 Fingern jeden Finger einzeln für 30 Sekunden anhärte, dann den nächsten lackiere und den antrockne. Zum Schluss dann alle 4 zusammen für die restlichen 30 Sekunden unter die Lampe. So verzieht sich nichts und es verläuft nichts.
  5. Ohne die Schwitzschicht zu entfernen den UV-Farblack in einer dünnen Schicht auftragen. Leider scheinen die Farben alle nicht besonders deckend zu sein.
  6. Den Farblack für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten lassen.
  7. Schritt 5 und 6 bis zur gewünschten Deckkraft wiederholen.
  8. Eine dünne Schicht Twin Coat auftragen, dabei die Nagelspitze ummanteln.
  9. Twin Coat für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten lassen.
  10. Zum Schluss die Schwitzschicht mit einem Reinigungspad entfernen.
Insgesamt habe ich für beide Hände eine Stunde gebraucht. Kann mir nicht vorstellen, dass ich es schneller hinbekommen werde, wenn ich versuche gründlich zu sein. Wenn ich es hochrechne, dauert alleine das Aushärten insgesamt schon 28 Minuten. Also auch nichts für Eilige, wenn ihr mich fragt...


















Hier seht ihr die Farbe "61 crazy lazy" auf meinen Nägeln, in der ersten Schicht wirklich kaum deckend. Nach einer zweiten Schicht finde ich ihn tragbar, auch wenn das Nagelweiß noch durchscheint. Eine dritte Schicht hätte er  noch vertragen können, aber dazu war ich wohl zu ungeduldig. In Wirklichkeit ist der Lack etwas türkisener und dunkler.

Gestern habe ich mir die Nägel damit gemacht, jetzt mal sehen, wie lange sie halten. Ich were euch Updates nachliefern. Der Härtetest steht jedenfalls bevor, ich muss morgen 8 Stunden im Supermarkt arbeiten. Kassieren ist normalerweise DER Killer für Nagellack. Mal sehen, ob der Striplac das aushält.

Das Tragegefühl ist wie bei normalem Nagellack, wenn man eine komplette Maniküre mit Unter- und Überlack trägt. Die Oberfläche fühlt sich toll und glatt an. Das Finish ist schön glänzend, aber für meinen Geschmack könnte es ruhig noch glänzender sein.





Hier noch die 4 Striplac-Farben, die ich bekommen habe: 27 Secred Red (aus dem Starterset), 34 Silky Mauve, 61 Crazy Lazy und 67 Dusty Purple

Fazit
Mit meinem endgültigen Fazit warte ich noch ab, wie der Lack jetzt hält. Mein Fazit zur Anwendung und dem Set selbst, kann ich euch aber schon formulieren.

Die Anwendung ist simpel, allerdings doch auch zeitaufwändiger als ich dachte, obwohl der Farblack auch unter der Lampe aushärtet. Der Auftrag hat bei mir von Anfang an problemlos funktioniert und das Ergebnis gefällt mir auch echt gut!

Allerdings war ich von der Haltbarkeit der Lacke etwas überrascht - nur 6 Monate?! Da lohnt es sich ja kaum sich mehr als eine Farbe zuzulegen, vor allem bei dem Preis von 17 € pro Flasche.

Jetzt mal sehen, wie die Nägel sich in den nächsten Tagen machen! Einen weiteren ausführlichen Bericht findet ihr >bei Angelina<, die das Set auch testen durfte.

Was würde euch zu dem Set sonst noch interessieren? Hat es von euch denn auch schon jemand? Was sind eure Erfahrungen? Seid ihr an einem Vergleichspost "essence vs. alessandro" interessiert?

Donnerstag, 25. Juli 2013

Haltbarkeit, Entfernen + Fazit: essence gel nails at home

Aloha ihr Lieben,

wie versprochen möchte ich euch noch etwas zu den "gel nails at home" von essence nachliefern - und zwar meine Erfahrung in punkto Haltbarkeit, Entfernen und meine endgültige Meinung.
Eigentlich wollte ich euch ja noch zeigen, ob es gut funktioniert, wenn man den überlackierten Lack wieder entfernt, aber das habe ich bei diesen Nägeln gar nicht mehr gemacht.
Allerdings kann ich euch trotzdem sagen, dass es problemlos funktioniert, den überlackierten Lack mit acetonfreiem Nagellackentferner wieder zu entfernen - ich hab es bei meinem zweiten Versuch gemacht, bei meinen aktuellen Nägeln also.

Haltbarkeit
Ich habe die Gelschicht meines ersten Versuchs nach vollen 7 Tagen abgezogen. Unter normalen Umständen hätte es vielleicht noch ein bisschen länger gehalten, aber ich musste an dem Tag 8 Stunden im Supermarkt arbeiten, und das hätten sie sicher nicht überstanden!
Einige Nägel haben sich an der Spitze schon leicht gelöst, sodass man sie problemlos abziehen konnte, andere hatten nur minimal sowas wie Tipwear. Keine Absplitterungen oder ähnliches, nur ein leichter Abrieb, so dass man die Nagelspitze leicht gesehen hat.
Allerdings denke ich, dass diese zwei Abnutzungserscheinungen vielleicht deswegen sichtbar waren, weil ich die Ummantelung schon nach kurzer Zeit abgeknibbelt habe. Dass die Nagelspitzen geschützt sind, ist ja eigentlich wichtig für die Haltbarkeit. Aber es ist irgendwie ein komisches Gefühl auch unter den Nägeln eine leichte Schicht zu haben. Und in Gedanken verloren, knibbelt man dann einfach dran rum.

Entfernen
Man soll das Gel ja einfach entfernen können, indem man es abzieht. Wie gesagt, hatte sich die Schicht an manchen Nägeln ja auch schon so weit gelöst, dass sie sich fast schon von selbst gelöst hat. An anderen Nägeln allerdings.... autsch! Kein schönes Gefühl, kein schöner Anblick und sicher nicht gesund für den Nagel - an meinem Ringfinger wurde die Nageloberfläche extrem beschädigt, an einigen hat es einige Fasern abgelöst.
Hier seht ihr, wie sie nach dem Entfernen aussahen:


















Das sind keine Rückstände ohne Ähnliches, sondern angerissene Nagelfasern. Wirklich nicht schön... 

Naja, nach ein bisschen Polierfeile und Nägel einölen, sah die Welt schon wieder besser aus:



Ein richtig schlechtes Gewissen hatte ich bei meinen Mitbewohnerinnen, denen ich das Gel ja auch draufgemacht habe. Bei denen sah es teilweise ähnlich aus...
Ich hab es mir gut überlegt, ob ich dem Gel noch eine Chance geben soll, aber ich wollte es nochmal ausprobieren. Irgendwie kann man das sicher vermeiden... Und tatsächlich, die nächsten Nägel, die ich diese Woche getragen habe, waren beim Entfernen viel problemloser.
Ich hab anfangs einfach nicht so gründlich entfettet und den Primer nur an den Rändern aufgetragen. Gestern nach 6 Tagen Tragezeit habe ich sie entfernt, nach 6 Stunden Schwimmbad haben sich ein paar an den Rändern leicht gelöst, das Entfernen ging dann wie von alleine.

Fazit
Ich war ein bisschen hin- und hergerissen, ob ich das System nun gut finden soll, oder nicht. Einerseits ist es genial, weil das Gel die Nägel verstärkt und so vorm Splittern oder Brechen schützt. Man hat alle Möglichkeiten, die man mit Nagellack hat und noch mehr. Man kann sie einfach überlackieren und den Lack wieder entfernen. Und 7 Tage Haltbarkeit mit kaum Abnutzungsspuren können sich auch sehen lassen.
Aber so ein Nagel-Beschädigungs-Desaster will ich nicht mehr sehen - das tut im Herzen weh! Möglich, dass es an meinen recht trockenen Nägeln liegt, aber trotzdem sollte sowas nicht passieren.
Außerdem dauert die Variante mit dem Nagellack dazwischen bei mir auch über ne Stunde.
Wer sich dessen bewusst ist und damit leben kann, dem empfehle ich das System. 

Ich werde jedenfalls noch ein bisschen rumprobieren. Sollte ich Tipps gegen die Beschädigung beim Entfernen oder die lange Trocknungszeit haben, werde ich es euch wissen lassen.

Mittlerweile gibt es die gel nails at home wohl vereinzelt schon zu kaufen - ich bin also auf eure Erfahrungen dazu gespannt!

Gibts das System bei euch denn schon zu kaufen? Werdet ihr es ausprobieren?

Dienstag, 16. Juli 2013

Review: essence "gel nails at home"-Sytsem - meine Erfahrung, Tipps und Tricks nach 10 Komplettanwendungen!

Hallo zusammen :)

eins vorab - das wird ein Post mit sehr sehr viel Information! Allerdings sollte er auch alle möglichen Fragen zu den gel nails at home klären, die ich hier noch nicht angesprochen habe.

vergangenen Freitag war ich nach Frankfurt zum essence "nail special" Bloggerevent eingeladen. Einen Eventbericht gibt es von mir an dieser Stelle keinen, sondern was viel Spannenderes: einen sehr ausführlichen Bericht zur im August erscheinenden "gel nails at home" Reihe von essence. Ehrlich, seit die Pressemitteilung kam, hab ich dauernd daran gedacht, mich gefragt, wie das wohl funktioniert, ob es hält was es verspricht... Für Nagellackverrückte wie mich, die noch nie Gelnägel hatten, ist das absolut spannendes Neuland! Und da die Kommentare von euch ebenfalls mehr als interessiert klangen, möchte ich euch nicht lange auf die Folter spannen und euch direkt davon berichten.

Meine bisherige Erfahrung basiert auf 10 Komplettanwendungen (ich Suchtiiiiiii ^^) . Zweimal habe ich es beim Event an mir selbst angewandt, zweimal zu Hause an mir und dann habe ich noch 6 meiner mutigen und ebenfalls neugierigen Mitbewohnerinnen die Nägel damit verschönert. Jetzt bin ich dabei zu schauen, ob die versprochene Haltbarkeit auch wirklich eingehalten wird.

Bevor ich zu meinen persönlichen Eindrücke komme, hier nochmal die Anwendung Schritt für Schritt:
  1. Nägel vorbereiten: in Form feilen, Nagelhaut zurückschieben.
  2. Mit einem mit Cleanser befeuchteten Wattepad die Nageloberfläche säubern und entfetten.
  3. Den Primer auf den kompletten Nagel auftragen.
  4. Die Peel Off Gel Base in einer etwas dickeren Schicht sorgfältig auftragen und die Nagelspitze ummanteln. Die 4 Finger zusammen und den Daumen separat, da nicht alle gleichzeitig in die Lampe passen.
  5. Die Peel Off Gel Base für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten.
Bis hier hin fiunktionieren der Colour-Look und der Natural-Look auf die gleiche Weise. Jetzt unterscheiden sie sich leicht:

Colour Look
  1. Nach dem Aushärten der gel base, ist eine klebrige Schicht  (Schwitzschricht) auf den Nägeln. Diese wird mit einem mit Cleanser befeuchteten Wattepad entfernt.
  2. Nägel wie gewohnt mit Nagellack lackieren und gut (!) trocknen lassen. Je nach Geschmack mit Nail Art verzieren.
  3. Eine etwas dickere Schicht des clear gel top coats präzise auftragen und die Spitze wieder ummanteln. Wie bei der gel base auch, wieder die 4 Finger und den Daumen für sich.
  4. Den clear gel top coat für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten lassen.
  5. Schwitzschicht wieder entfernen - fertig!
Natural-Look
  1. Die Schwitzschicht nicht (!) entfernen, sondern den french gel top coat in einer etwas dickeren Schicht auftragen und die Nagelspitze ummanteln.
  2. Den french gel top coat für 60 Sekunden unter der Lampe aushärten lassen.
  3. Schwitzschicht entfernen - fertig!
Hinweis zum Natural-Look: möchte man das Nagelweiß mit einem Tip-Painter betonen, geht man vor wie beim Colour Look, d.h. man entfernt nach dem aushärten der gel base die Schwitzschicht um den Lack aufzutragen, den man dann auch gut durchtrocknen lassen muss.

Ich habe geplant euch für die Anwendung ein Video zu drehen, bzw. habe schon eins gedreht. Allerdings bin ich absoluter Neuling in Punkto Video-Bearbeitung. Lasst euch überraschen, was dazu noch kommt :)

Nach 10 Komplettanwendungen habe ich ein paar Tücken des Systems entlarvt und teilweise Lösungen gefunden:


Shrinkage
Es ist mir anfangs immer wieder passiert, dass sich die Gelschichten beim Aushärten zusammengezogen haben und an den Nagelrändern dann kein Gel mehr war. Das ist sehr ärgerlich, weil es unschöne Ränder gibt und man kein einheitliches Ergebnis hat, zumal der Lack an diesen Stellen auch wieder nicht vor Beschädigungen geschützt ist.
Tipp 1: Nach dem Gel schnell unter die Lampe! Das Gel ist im Gegensatz zu "richtigem" Gel doch eher flüssig und verläuft leicht. Wenn ihr das Gel also aufgetragen habt - ab unter die Lampe und gleich anmachen! Das macht echt einen Unterschied.

Tipp 2: Dieser Tipp hat das System für mich persönlich gerettet. Es wäre für mich sonst so gut wie unbrauchbar gewesen: wenn ihr das Gel auf die 4 Finger auftragt, härtet jeden kurz unter der Lampe für ca. 5 Sekunden an. Dann verläuft nichts mehr und es zieht sich auch nichts zusammen. Hat man das Gel auf dem letzten der 4 Finger aufgetragen, kommen diese gemeinsam für die vollen 60 Sekunden unter die Lampe.

Farblack
Das ist einerseits der größte Vorteil gegenüber anderen Gel-Systemen, aber gleichzeitig auch das ärgerlichste am System selbst: die Wartezeit bis der Nagellack durchgetrocknet ist.
Wenn ich mir die Nägel normal lackiere, reicht es mir, wenn der Nagellack ansatzweise trocken ist, dann kommt ein schnelltrocknender Überlack drauf und fertig!
Das funktioniert bei den gel nails at home leider nicht.
Ich würde euch zu einem Lack raten, der gut deckt und möglichst schnell trocknet! 

Dauer

Für den Natural-Look habe ich insgesamt etwa 20 Minuten gebraucht, danach waren die Nägel komplett fertig - das ist die schnelle Variante.
Beim Colour-Look kann eine Maniküre je nach Trocknungszeit des Farblacks und Nail Art Aufwand dauern. Ich schätze so 45 Minuten bis 1,5 Stunden. Nichts, wenn man es eilig hat!

Infos zu der Lampe und das Gefühl in den Fingern
Die Lampe funktioniert mit 28 UV-LED-Lämpchen, die jeweils 0,11 Watt haben, insgesamt also 3 Watt (zum Vergleich: richtige Studio-Geräte haben etwa 36 Watt!). Man könnte andere UV-Lampen mit ähnlicher Leistung ausprobieren, bevor man sich die von essence zulegt.

Auf die Lampe hat man ab Kaufdatum 2 Jahre Gewährleistung wie bei anderen elektrischen Geräten auch. Sollte sie also futsch gehen, kann man sie mit Kassenzettel beim Händler umtauschen.
Unter der Lampe ist es leicht warm. Manchmal hat man in den ersten Sekunden ein leicht brennendes, ziehendes Gefühl auf den Nägeln. Das ist aber nur wenigen passiert und auch nicht bei allen Nägeln. Keine Ahnung woran das liegt. essence meinte aber, dass es nicht weiter schlimm sei.

Zu den Produkten selbst:   


Cleanser - 2,49 € - 120 ml - 24 M haltbar
Wässrige und sehr alkoholhaltige Flüssigkeit, ich mag den Geruch :)
Ich habe für die 10 Anwendungen schon fast eine ganze Flasche aufgebraucht - man braucht ihn beim Colour Look ja ganze 3 mal (bevor man anfängt und nach jeder Gelschicht).
Allerdings, kommt man in der Regel ja über einen längeren Zeitraum damit hin, wenn man nicht wie ich, Nägel im Akkord macht... ;-)


Primer - 2,49 € - 8 ml - 24 M haltbar
Ebenfalls eine alkoholhaltige Flüssigkeit in einem kleinen Fläschchen. Mit dem Pinsel kann man sie gut auftragen und verteilen. Sie verflüchtigt sich sehr schnell, es ist quasi keine Trockenzeit notwendig.

  peel off gel base - 2,99 € - 7 ml - 12 M haltbar
Sozusagen das "Untergel". Es ist klar, leuchtet unter der UV-Lampe weißlich, sodass man Patzer deutlich erkennt und direkt unter der Lampe mit einem Rosenholzstäbchen ausbessern kann, so mach ich das zumindest. Es ist für einen Lack eher dick/zäh, für ein Gel ziemlich dünn. Mit dem Pinsel komme ich wirklich sehr sehr gut zurecht. Das Gel lässt sich prima verteilen ohne Hügel zu bilden. Allerdings muss man erst ein Gefühl dafür kriegen, was die richtige Menge ist.

clear gel top coat - 2,99 € - 7 ml - 12 M haltbar
Ist quasi das "Übergel" der Reihe. Es ist klar, hat aber in meinen Augen eine leicht gelbliche Färbung. Keine Ahnung warum, jedoch habe ich auch nicht den Eindruck, dass es die Farbe der Nägel verfälscht. Von der Konsistenz und Verarbeitung her, gleicht er der peel off gel base.

french gel top coat - 2,99 € - 7 ml - 12 M haltbar
Ähnlich wie ein sogenanntes "Make-Up-Gel" oder auch "Camouflage-Gel" ist es leicht milchig hautfarben eingefärbt. Die Nägel sehen damit wirklich sehr gleichmäßig aus, obwohl man sie noch durchsieht. Sehr natürlich und sehr gepflegt!
Es leuchtet unter der Lampe, so kann man Patzer besser erkennen und beseitigen.
Die Konsistenz und die Verarbeitung gleicht den beiden anderen Gelen.

  Eigenschaften der fertigen Nägel

Ich habe kein fremd-Gefühl auf meinen Nägeln, da die Schicht nur ein wenig dicker ist, als wenn ich normal mit Unter- und Überlack lackiere. Die Oberfläche ist sehr weich und glatt, ich sreiche die ganze Zeit darüber, weil es sich sooo toll anfühlt!

Das Gel ist nicht richtig hart, es fühlt sich eher gummiartig an. Wenn man es drauf anlegt, kann man mit einem spitzen Gegenstand Dellen in den Lack drücken, diese gehen aber nach kurzer Zeit wieder von alleine weg.

Der Glanz haut mich dagegen nicht wirklich vom Hocker, da glänzen viele Überlacke intensiver. Wenn er dagegen aber nach 10 Tagen ebenfalls noch so glänzt, ist das wiederum außergewöhnlich.

Man sollte nicht an den Nägeln rumknibbeln, klar, sonst löst sich die Schicht, wie es ja auch gedacht ist. Ansonsten hält bisher aber auch alles bombenfest. Dabei habe ich die Nägel nicht geschont: ich habe gespült und geputzt, vielen anderen Mädels die Nägel lackiert und dementsprechend mit Nagellackentferner hantiert usw. Ich habe nicht das Gefühl, dass man vorsichtig sein muss.

Allerdings ist meiner Mitbewohnerin gestern die komplette Schicht auf einem Nagel abgefallen, als sie sich mit dem Finger gekratzt hat. Sie hat aber auch so kurze Nägel, dass ich ihre Nagelspitzen nicht ummanteln konnte. Außerdem fetten ihre Nägel ziemlich schnell nach, Shellac konnte sie beispielsweise auch einfach abziehen... ^^





So, und hier seht ihr noch meine fertigen Nägel, die schon 3 Tage alt sind und noch fast wie neu aussehen. Ungewohnt, ROT, ich weiß auch nicht, was mich dazu gebracht hat, mir für einen Langzeittest ausgerechnet rote Nägel zu lackieren, wo mir die Farbe doch sonst nie auf die Nägel kommt.... ?!

Ich werde euch jedenfalls auf dem Laufenden halten und ein endgültiges Fazit meinerseits nachliefern. Bisher bin ich ziemlich zufrieden. Mit einer Kaufempfehlung will ich noch den Langzeittest abwarten - die Sachen gibt es ja sowieso erst ab August zu kaufen und ich will euch nicht unnötig hibbelig machen :D

Habt ihr den Bericht denn komplett gelesen? ;-)
Welche Infos sind für euch am hilfreichsten, worüber würdet ihr gerne mehr erfahren? Sagt euch das System zu? Was wären für euch die größten Vor- und Nachteile?


Weitere Berichte (teilweise vom Event, teilweise zu den Nägeln) findet ihr bei Britta, NinjaHase, Ina, Conny, Fio, Caro, Dani, Anni, Karina, Ekiem, Tanja und Caro.

Montag, 15. Juli 2013

Review: Nivea In-Dusch Body Milk (trockene Haut)

Schönen Montag zusammen,



heute möchte ich euch die erst kürzlich erschienene In-Dusch- Bodymilk von Nivea vorstellen. Das ist eine Bodylotion die man unter der Dusche auf die nasse Haut eincremt und dann abspült. Klingt interessant und anders - darum habe ich sie mir auch gekauft. Und weil ich sie im Rewe mit Rabatt-Coupon und Angebotspreis für 2,20 € statt 3,99 € ergattert habe ;-) Enthalten sind 400 ml, ist also eine große Flasche!

Ich bin Nivea-Produkten gegenüber eigentlich ziemlich skeptisch, nachdem die Pflegewirkung und Inhaltsstoffe der Produkte öfters mal kritisiert werden, neulich erst wieder beim ARD-Markencheck (Hier geht's zur Sendung).
Allerdings waren bei diesem außergewöhnlichen Produkt die Neugier größer als das Misstrauen...



 
 

Die Anwendung ist wirklich simpel: man trägt es einfach nach der Reinigung auf die nasse Haut auf und spült es dann ab - ähnlich also vom Prinzip her ähnlich wie eine Spülung fürs Haar.
Die Konsistenz ist wie bei einer normalen Body Milk, eher flüssig und lässt sich leicht auf der Haut verteilen.
Ich nehme glaube ich immer etwas zu viel, weil ich kaum einen Effekt merke und ich die Creme, wenn sie schon so kruz einwirkt, lieber dick auftragen will. Die Bodymilk riecht typisch nach Nivea, kein Geruch der mir persönlich besonders zusagt. Auf meiner Haut hielt der Geruch aber auch nicht besonders lange an.
Abduschen lässt sie sich dann auch wieder ruckzuck, ohne einen fettigen oder schmierigen Film zu hinterlassen.

Pflegewirkung? Hmmm... nicht so richtig. Nivea schreibt auf der Verpackung "für ein intesiv gepflegtes Hautgefühl". Also meine Haut fühlt sich kurzzeitig zumindest ein bisschen besser gepflegt an als komplett ohne Pflege - aber das wars auch schon. Und dieser Effekt hält auch nicht an. Also leider nix für trockene Haut.

Vielleicht wäre die Pflege besser, wenn man die Creme einwirken liese? Aber dann kostet es ja noch mehr Zeit und was ist dann noch der Vorteil gegenüber einer normalen Bodylotion?

Für mich bleibt es mit dieser speziellen Bodymilk also bei einem einmaligen Experiment, nachkaufen werde ich sie bei dem teuren Preis sicher nicht. Da sollte ich mir besser mal angewöhnen regelmäßig normale Bodylotion zu benutzen. Kostet weniger und pflegt besser.

Habt ihr die Bodymilk vielleicht auch schon getestet? Cremt ihr euch regelmäßig ein und womit? Wie steht ihr eigentlich so zu Nivea?

Donnerstag, 11. Juli 2013

Review: sinful colors "Dream On" - zuerst Neon und dann doch nicht!

Hi ihr Lieben,
es wird mal wieder Zeit für einen Nagellack-Post würde ich sagen :) Im Frühling war ich ja ein paar Tage in Spanien - in Málaga. Wie immer wollte ich die örtlichen Nagellackvorkommen begutachten. Und ich war wirklich erstaunt: in der spanischen Parfümerie "Primor" gibt es allerhand Marken, die es hier in den Läden nicht gibt. Auch essence und Catrice findet man überall. Das unglaubliche ist, dass die Counter von LE Artikeln überschwemmt sind, man findet sogar noch Restbestände aus LEs von vor 2 Jahren! Ich habe beispielsweise Lacke aus der "Enter the wonderland" LE von Catrice gesehen - die kam im März '11 auf den Markt! Interessant sich durchzustöbern...


Heute möchte ich euch aber einen Nagellack einer Marke zeigen, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Von sinful colors habe ich mir die Farbe "Dream On" gekauft. Hier ein paar Tragebilder und meine Review:


 


























Farbe/Finish: Im Fläschchen noch ein verdammt knalliges Neon-Fuchsia. Auf den Nägeln ist die Farbe leider anders, dunkler und weniger knallig. Schaaade! Das Finish ist matt, bringt man ihn mit Überlack wieder zum Glänzen, knallt er immerhin wieder etwas mehr.
Auftrag: Ich hab noch nie einen so flüssigen Lack gesehen, ich würde fast schon wässrig sagen. Dementsprechend verläuft er beim Auftrag sehr. Der Pinsel ist extrem dünn. Ein seeeehr ungewohnter Auftrag, ich habe fürchterlich gepatzt!
Deckkraft: Die Deckkraft ist in Ordnung, wenn man bedenkt wie dünn die Schichten durch die Konsistenz sind. Bei 2 Schichten deckt der Lack zwar gut, bei 3 Schichten wird das Ergebnis dann auch gleichmäßig.
Trockenzeit: Viel zu schnell! Eine dünne Schicht ist in weniger als einer Minute komplett durchgetrocknet. Schneller heißt nicht immer besser, das erschwert den Auftrag nämlich...
Preis/Bezugsquelle: Ich weiß nicht mehr, was ich genau dafür bezahlt habe, ich meine es waren etwa 3 €. Enthalten sind 15 ml, also auch relativ günstig! Gekauft habe ich ihn wie gesagt in Spanien in der Parfümerie "Primor".

Der Lack verspricht im Fläschchen so viel und enttäuscht dann leider. Warum sieht die Farbe aufgetragen nur so anders, so weniger knallig aus? Sehr sehr schade. Dazu kommt, dass der Lack sich beim Auftrag äußerst zickig verhält. Hätte ich das gewusst, hätte ich ihn vermutlich nicht mitgenommen.

Kennt ihr Lacke von sinful colors? Was habt ihr damit für Erfahrungen gemacht? Wie gefällt euch die Farbe?